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rrbs

  • Gast
naja ok, wenn sich FreeBSD als rein akademisches Projekt versteht, dann ist es für den normalen Nutzer eh uninteressant.
und dadurch auch öffentlich uninteressant.
Das Unis oder Akademiker gern tote Pferde reiten ist ja bekannt.

Nee wie gesagt, damit hat sich FreeBSD eh für den Einsatz erledigt da es Regularien folgt,
die das eh nicht zu lassen. Akademische Projekte sind im wirklichen Leben eben kaum verwertbar.

Das mit der CoC ist zb. einfach nur für bestimmte ein NoGo. Es gibt in jedem Bereich ein nogo,
wo man sagt bis dahin und alles Andere geht garnicht und wenn ich das dennoch nutze würde ich mich damit einverstanden erklären
und das läuft da einfach nicht.

Aber das ist eh jedem seine Sache.

Was voidlinux betrifft, so hat es ja eine gewisse BSD Nähe, also auch einen konserativen Ansatz, was mir als Linux-Dino schon sehr gut gefällt.
Auch, das nicht jeder Mist in die Distro aufgenommen wird finde ich cool,
wer das will, der kann es sich ja aus den Sourcesn selbst bauen.

Zum Momentanen Zeitpunkt sehe ich Void sehr sehr weit vorn mit dem Konzept
und denke das es in kürzester Zeit Verbreitung findet.
Ich habe es mal etwas zerpflückt und muss sagen, das es durchdacht ist und sehr stabil.



guest33

  • Gast
Zitat
naja ok, wenn sich FreeBSD als rein akademisches Projekt versteht, dann ist es für den normalen Nutzer eh uninteressant.
und dadurch auch öffentlich uninteressant.
Das Unis oder Akademiker gern tote Pferde reiten ist ja bekannt.
Erstmal schön, dass Du nix übel nimmst, und weiter diskutierst, ich bemühe mich immer, Sachen so zu schreiben, dass sie nicht persönlich treffen.

Zu dem akademischen Projekt FreeBSD eine Klarstellung: das akademisch ist nicht gemeint im Sinne von "bloß akademische Diskussion" sondern im Sinne von, dass es seinen Ursprung im technisch-akademischen Umfeld hat und sich diese Herkunft auch auf einiges bis heute auswirkt. Der Anspruch etwa, "den weltweiten Durchbruch auf dem Desktop" zu schaffen, ist sehr linuxtypisch, den hat man bei den BSDs gar nicht. Ob das gut oder schlecht ist, möchte ich gar nicht beurteilen.

Dank der BSD-Lizenz gibt es z.B. diese Querelen mit zfs, was unter der CDDL steht, auch nicht, das ist nativ in das FreeBSD Basis-System stabil verankert. Dank GPL und RMS müssen sich Linux-Nutzer, die zfs nutzen wollen, hingegen mit einer Userland-Lösung zufrieden geben. Wie da die Preferenzen sind, liegt ja an den jeweiligen Nutzern. Ich würde deshalb nun Linux nicht den Rücken kehren, aber das Gezanke um zfs finde ich z.B. albern.

Zitat
Nee wie gesagt, damit hat sich FreeBSD eh für den Einsatz erledigt da es Regularien folgt,
die das eh nicht zu lassen. Akademische Projekte sind im wirklichen Leben eben kaum verwertbar.
Ich sehe FreeBSD und das darum liegende Userland als Werkzeugkasten, und wenn es da meine Nutzerbedürfnisse und Workflows gut erfüllt und ich dazu noch eine Menge zu Unix lerne und dadurch auch mehr über die Hardware, dann erfüllt es seine Aufgabe für mich bestens. Und es ist dank einer OSS Lizenz transparent und ich darf da Sachen modifizieren, und ich kann dank eines Port-Systems mir Software mit den von mir bevorzugten Optionen zusammen bauen mit dem Werkzeug poudriere (was Gentoo versucht mit seinem Portage nach zu machen). Und da ist es mir nicht besonders wichtig, ob FreeBSD @core da einer gewissen Genderfraktion mehre Einfluss gewährt.

Zitat
Das mit der CoC ist zb. einfach nur für bestimmte ein NoGo. Es gibt in jedem Bereich ein nogo,
wo man sagt bis dahin und alles Andere geht garnicht und wenn ich das dennoch nutze würde ich mich damit einverstanden erklären und das läuft da einfach nicht.
Wenn ein CoC wegen gewisser Inhalte für Dich ein bedeutsames Kriterium ist, ein ganzen OSS-Produkt gar nicht mehr zu nutzen, dann will ich Dir das gar nicht nehmen. Wobei ich glaube, dass Du konsequent diese radikale alles-oder-nichts-Haltung "Nutzung bedeutet Einverständnis" gar nicht einhalten kannst und gerade bei Deinen eigenen Steckenpferden eher nachsichtig sein wirst. Da werden Dich eventuell dahinter stehende Regularien, seien sie nun von Genderleins oder irgendwelchen anderen, vermutlich gar nicht interesieren, Du nutzt da die Sachen einfach. Aber das ist ja auch Deine Angelegenheit.

Ich habe z.B. Schwierigkeiten damit, wenn Leute andere knallhart zweckrational behandeln oder sich an anderen einfach nur konflikfreudig abarbeiten. Wiedertholt sich das, dann meide ich solche Leute. So hat jeder seine Priorisierungen :)

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Daemon

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Ich habe das Thema jetzt mal geteilt weil es doch zu sehr ausgeartet ist.
Der Rest vom Thema ist im Archiv.
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guest33

  • Gast

[member=1]Daemon[/member] zu Deiner Frage mit “online wie offline“
Habe auch da überlegt: Ich vermute, damit ist einfach gemeint, sowohl über das Internet als auch bei Referaten auf Projekt-Tagungen o.ä.