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guest33

  • Gast
Re: Bitte FreeBSD als Kategorie unter BSD
04. November 2017, 07:21:49
Hallo [member=25]kadse[/member]

Zitat
Das hat mich damals auch geschockt, das es erstaunlich viele gab, die
sich nicht etwa gefreut haben, von systemd verschont zu bleiben, sondern
sich aufgeregt haben, das systemd nicht plattformübergreifend ist, damit
sie es auch benutzen können.

Ich gehe eher davon aus, dass sich so etwas hier durchsetzen wird, falls es da mal zu einer Änderung unter FreeBSD kommt:
https://jdebp.eu/Softwares/nosh/

Yamagi Burmeister, ein regelrechter "Guru" in Sachen unixartiger Betriebsysteme im deutschen bsdforum (der vielleicht quake2 Freunden bekannt sein dürfte), hat zu systemd mal einen schönen Kommentasr geschrieben, den ich leider auf die Schnelle nicht finde, der aber vom Grundtenor wie folgt aussieht:
1. Forderung nach einem neuen Init-System ist zu begrüßen
2. vieles aus den Anfängen von systemd ist eine gar keine schlechte Antwort auf diese Forderung
3. Problematisch wird es dann bei der Assimilation diverser anderer Dienste, die mit einem Init-System primär gar nichts zu tun haben
4. Problematischer Umgang seitens der Entwickler mit Fehlermeldungen
5. Um Holzwege wird herum programmiert, anstatt sie zu verlassen
6. systemd "wächst" ohne das zu Beginn ein technisch sauberes Design entworfen wurde

Viele Grüße
  Holger

P.S.: Cooler Avatar, auch Katzenliebhaber? :)

guest5

  • Gast
Re: Bitte FreeBSD als Kategorie unter BSD
04. November 2017, 13:39:13
SystemD hat eine identische Wachstumskonvergenz wie ein Krebsgeschwür.
Vergleichen wir mal SystemD mit Leistungszuwachs und Linux mit einem Bodybuilder;
so freut sich der Bodybuilder über das schnelle Wachstum von Bizeps und Trizeps,
bis im der Onkologe sagt: "ab mit den Armen das sind alles Tumore die dich am Ende töntet können".

Sicherlich das klingt überzogen, aber wenn ich sehe wie ich alle Task unter SystemD übernehmen kann und welche enormen Sicherheitslücken es mit sich bringt so monolitisch zu Handeln. Ja es stimmt auch der Kernel ist monolitisch Abgebaut, aber dieser wird auch sauber und genausten überwacht, Experimente sowie faule Kompromisse sind hier "meist" nicht zu finden. Würde man einem User die Identischen Lücken und Fehler von SystemD beim Kernel aufzählen, so würde er schnell sagen:"was wozu brauche ich dann noch Linux, wenn es so unsicher ist" – bei SystemD wir dies allerdings aus einem mir unverständlichem Grund von vielen Usern toleriert ...
... selbst LT sagt das er von den Sicherheitshysterikern jetzt mal nicht sprechen möchte bzgl. SystemD.
... rms nutzt selbst kein SystemD toleriert es aber auch "noch" und stufte es sogar als free ein.

Grüße


guest6

  • Gast
Re: Bitte FreeBSD als Kategorie unter BSD
04. November 2017, 17:14:10
Weil die meisten User es einfach nicht verstehen.
Der Vergleich mit dem Kernel ist gut, den würden vlt.
mehr User verstehen.
Nur würde Poettering dann behaupten es gibt keine Sicherheitslücken ;)

Nun stellt sich die Frage wie viele bugs von den immer über 800 offenen issues
bei systemd sind Sicherheitslücken, grübel ...

Zumal hier wie bekannt reichlich bugmeldungen einfach geschlossen werden,
ohne Kommentar und werden meistens auch nicht gefixt.


guest5

  • Gast
Re: Bitte FreeBSD als Kategorie unter BSD
04. November 2017, 18:49:09
Nur würde Poettering dann behaupten es gibt keine Sicherheitslücken ;)

Das guatemaltekische 4-Auge ist mindestens auf 3 Augen blind! 8)

Grüße