Electronic Frontier Foundation The Linux Foundation Linux Kernel

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gelbweste

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Wie aus einer Auswertung von Phoronix hervorgeht, besteht das ursprünglich als Alternative für init vorgestellte systemd aus mehr als 1,2 Millionen Zeilen Code.

Systemd ist ein Daemon für Linux-Systeme, der als init-Prozess als erster Prozess zum Starten, Überwachen und Beenden weiterer Prozesse dient. Das System wurde von Lennart Poettering und Kay Sievers initiiert und findet mittlerweile einen breiten Einsatz in vielen Distributionen. Nachdem die meisten großen Linux-Anbieter Systemd in ihre Produkte aufgenommen hatten, hatten auch andere Systeme über eine Umstellung nachgedacht.
Gänzlich unumstritten ist der Einsatz von Systemd allerdings nicht. Kritiker bemängeln unter anderem, dass die neue Lösung viele Ansätze von Unix verwerfe und einen monolithischen, kaum zu überblickenden Block darstelle, der stetig an Komplexität zunehme, ohne merkliche Vorteile zu bringen. So nennen beispielsweise die Kritiker Systemd einen zweiten Kernel, der sich über das komplette Linux-Okösystem ausbreitet und immer mehr Funktionalität in sich vereine.
https://www.pro-linux.de/news/1/27094/systemd-mehr-als-12-millionen-zeilen-code.html



Linkback: https://systemdfree.de/anwendungen-und-software/5/systemd-mehr-als-1-2-millionen-zeilen-code/487/
Freiheit fuer Linux!

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gelbweste

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Nur die halbe Wahrheit.

Ich finde, da müßte man jeglichen systemd-code dazu rechnen, der
zwangsweise in immer mehr Anwendungen rein muß.

Dann kommen wir auf Milliarden Zeilen code.

mfg